TaeKwon-Jitsu - Selbstverteidigung

Im Jahre 1988 bat der ehemalige Vorstand des Judo-Club Spvgg Herten ( die heutigen Hertener Panther, Judo-Bundesligist Damen und Herren ) Herrn Ralf Bucceri, als Trainer der Selbstverteidigung für den Verein tätig zu werden.

 

Da Herr Bucceri aber noch in anderen Vereinen und Schulen unterrichtete, konnte er erst keine verbindliche Zusage machen.


1989 begann Ralf Bucceri mit der Ausarbeitung und Verknüpfung von Techniken aus unterschiedlichen Kampfsportsystemen.

 

Der Grund dafür ist recht simpel. Judo und Jiu-Jitsu zu betreiben macht Spass ist aber auch zeitintensiv.
Wenn man darüberhinaus auch noch Spass am Taekwon-Do und seinen Formen hat, ist man schon sehr häufig mit Trainigseinheiten beschäftigt.Wenn die Familie und der Beruf dann auch noch " neben her " Zeitansprüche stellen, kann das Ganze schnell zum sportlichen Gehetze werden.


Da der Budo-Sport aber ein sehr breit gefächertes Gebiet aufweist, hat man mit Judo, Jiu-Jitsu und Taekwon-Do noch längst nicht alle Kampfkünste abgedeckt, die einen ernsthaft interessierten Budo-Sportler befriedigen könnte.


Gefördert und ermutigt von mehreren Großmeistern aus Korea, Deutschland und von japanischen Vertretern, speziell von Großmeister Sin-Kil Yoon und Großmeister Klaus Möwius, erarbeitete Ralf Bucceri eine Kombination zwischen den koreanischen, den japanischen und den chinesischen Kampfkünsten. Das Rad wurde nicht neu erfunden, aber die sinnvolle Verknüpfung der einzelnen Elemente machen das System zu einem der vielfälltigsten, wenn nicht sogar zum vielfälltigsten System überhaupt.


Die Hauptstandbeine sind das koreanische Taekwon-Do nach dem WTF-System, das seit 2000 olympisch ist, und dem Jiu-Jitsu, aus dem Prof. Jirgoro Kano das heutige Judo entwickelte. Zusammengefügt eben Taekwon-Jitsu, und deshalb werden auch die Fachbegriffe in beiden Sprachen, sowohl koreanisch, als auch japanisch gelehrt.

 

Die besten Voraussetzungen, sich schnell in das System hineinzudenken und einzuarbeiten, haben Sportler, die sowohl fundierte Kenntnisse im Taekwon-Do, Hapki-Do, Jiu-Jitsu und Judo haben. Jedoch kann auch jeder Anfänger die Techniken erlernen. Nach zwölf Jahren Arbeit ist das mehrere hundertseitige Lehr- und Prüfungswerk fertiggestellt. Jede einzelne Technik ist verständlich niedergeschrieben, nach Graduierungen geordnet, mit den dazugehörigen notwendigen Fachausdrücken gekennzeichnet, sowie den unterschiedlichen Lehrmethoden zugeordnet.


Es handelt sich hier um eine echte Körperkunst, die sicherlich den angenehmen Nebeneffekt besitzt, sich nach angemessener Einarbeitungszeit selbst verteidigen zu können.

 

Doch wer diesen Sport nur ausübt, um sich selbst verteidigen zu können, ist hier sicherlich fehl am Platz.
Denn wer betreibt schon 20 Jahre Kampfsport, nur weil er vielleicht mal angegriffen werden könnte?
Dieser Sport fördert körperliches Wohlbefinden und geistige Flexibilität, und das sollte auch im Vordergrund stehen.

 

Auf der Strasse gilt immer noch: "Ein nicht stattgefundener Kampf ist ein gewonnener Kampf ".
Diese Kampfkunst lebt. Techniken können zu jederzeit ausgetauscht, verbessert oder ergänzt werden. Die Vielfältigkeit dieser beschriebenen Sportart kann man aus der Ausbildungs- und Prüfungsordnung ersehen.
Das Schülerprogramm ist zweigeteilt, in Schüler ersten Grades ( Anfänger ) und Schüler zweiten Grades ( Fortgeschrittene ).


Ab den Meistergraden sucht sich jeder Anwärter zur DAN-Prüfung (nach seinem Pflichtprogramm) seinen Techniken, die ihm am besten liegen, aus, um den größtmöglichen Erfolg zu sichern.
Denn bekanntlich ist man immer dann sehr erfolgreich, wenn die ausgeübte Sportart mit den entsprechenden Vorbereitungen auch über Freude und Spass erlernt werden kann.


Ende 1993 haben Sin-Kil Yoon, Klaus Möwius und Ralf Bucceri einen Weltverband, die WTJA, gegründet. Da das System noch nicht vollständig fertiggestellt war, wurde es noch nicht veröffentlicht. Nun ist es soweit, auch der Nationale Verband ist gegründet:
die "WTJA-Germany".

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